Soziale Dienste

Soziale Dienste

Freiwillige Feuerwehren

Notruf: 122


Rotes Kreuz, Dienststelle Ilz

8262 Ilz 258
Notruf: 144
Telefon: +43 (0) 3385 / 244
Hinweis: Die Dienststelle ist durchgehend besetzt!


Sozialhilfeverband Fürstenfeld

8280 Fürstenfeld, Realschulstraße 1
Telefon: +43 (0) 3382 / 5025 – 240 (OAR Matzhold)
Fax: +43 (0) 3382 / 5025 – 100
E-mail: post@bhff.stmk.gv.at


GEV Fürstenfeld “Soziale Dienste”

ISGS-Fürstenfeld (=integrierter Sozial- und Gesundheitssprengel)
8263 Großwilfersdorf 102
Obmann: Bgm. Johann Urschler
Telefon: +43 (0) 3385 / 301
Fax: +43 (0) 3385 / 8211


Steiermärkisches Hilfswerk

Burgenlandstraße 1
8280  Fürstenfeld
Hauskrankenpflege Tel: +43 (0) 3382 / 552 68
Psyhosoziale Beratungsstelle Tel: +43 (0) 3382 / 518 50


Senioren-Tagesbetreuung

Klostergasse 6
8280 Fürstenfeld
Tel: +43 (0)3382/54228-29

Jederzeit kostenlose Schnuppertage flexible Buchungszeiten, Taxi-Service, soziale Staffeltarife.
Professionelle Betreuung – volle Verpflegung – gesellige Atmosphäre.


Frauenberatung Fürstenfeld

Commendegasse 5, 1 Stock
8280  Fürstenfeld
Montag: 8.00 bis 12.30 Uhr und nach Terminvereinbarung
Tel.: 03152/39554-DW54; Mobil: 0699/16664605
frauenbertung@innova.or.at
www.frauenberatung.innova.or.at


Mütterberatung in der BH Fürstenfeld

3. Stock; Zimmer Nr. 331
Generell jeden ersten Donnerstag im MOnat von 14.00 bis 15.00 Uhr und
jeden dritten Dienstag im Monat von 9.00 bis 10.00 Uhr

Familienberatungsstelle des Steirischen Familienbundes,
Sozialstation, Burgenlandstr. 1/1, 8280 Fürstenfeld,
jeden Freitag von 15 -18 h
kostenlose Rechtsberatung in allen Familienrechtsangelegenheiten, telefonische Voranmeldung/Terminvereinbarung  ist unbedingt erforderlich unter
Tel.: 03382/54420 oder 0664/1312908.


Kostenlose Rechtsberatung

von Herrn Dr. Hausbauer
Für benötigte Rechtsberatungstermine (1. Monatssamstag) sind Voranmeldungen erforderlich!
Tel. 03113/5188, zu den Bürozeiten (Mo – Fr. 8 – 12 h,
13.30 h – 15.30 h) oder Gemeindeamt Großsteinbach, 03386/8208

NOTRUF-NUMMER 0800 112 112 für OPFER von STRAFTATEN
(kostenlose 24 Stunden Hotline – hier erhalten Betroffene eine umfassende Beratung über ihre Rechte und Ansprüche durch kompetente RechtsanwälteInnen)

Sprechtage

BEZIRKSGERICHT Fürstenfeld
Abhaltung des Gerichtstages in Arbeits- und Sozialrechtssachen findet an jedem Dienstag, in der Zeit von 8.00 h bis 9.30 h mit der Maßgabe statt, dass bis längstens Freitag der Vorwoche, 14.00 Uhr, beim Landesgericht für ZRS Graz eine Voranmeldung erfolgt.

Die Voranmeldung kann erfolgen per:

Post: 8010 Graz, Marburger Kai 49
Telefon: 0316/8064-3014
Fax: 0316/8064-3601
E-Mail: lgzgraz.praesidium@justiz.gv.at


BEZIRKSKAMMER f. Land- u. Forstwirtschaft Oststeiermark

Fürstenfeld, Bahnhofstraße 7

Sprechtage für Versicherte der SVB finden in Fürstenfeld alle 4 Wochen am Donnerstag statt.
Nächster Sprechtag: 29. November 2012, 8 – 12.30 h
Voranmeldungen erbeten spätestens eine Woche vor dem Sprechtag unter Tel.: 03382/52346.


PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT

Jeden Montag, 8 – 13 h, Fürstenfeld, Hauptplatz 12 , GKK
(Bei Feiertag ist kein Ersatztermin vorgesehen)

ZUR VORSPRACHE IST EIN LICHTBILDAUSWEIS ALS IDENTITÄTSNACHWEIS MITZUBRINGEN. UM TELEFONISCHE TERMINVORANMELDUNG WIRD ERSUCHT ! (TEL.: 03382/524 60-7301)


Marianne Pendl, Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester (DGKS) sowie Zertifizierte Wundmanagerin® (ZWM®)

8264 Großhartmannsdorf 93
Tel.: 03386/7336


Abwasserbeseitigung

Abwasserbeseitigung

Abwasserverband Mittleres Feistritztal

Obmann: Bgm. Friedrich Wachmann +43 (0) 664 / 50 49 214

Kunden- und Parteienverkehr: nach telefonischer Vereinbarung
Adresse: 8265 Großsteinbach 62
Mobil: 0664 / 916 14 16
Fax: +43 (0) 3386 / 7240
Mail: avf@aon.at


Ärztedienst

Ärztedienst

Ärztlicher Wochenend- und Feiertagsdienst (siehe Download)

Arzt/Ärztin

Herr Dr. Kaufmann, Großsteinbach 03386 / 23386
Frau Dr. Stock, Markt Hartmannsdorf 03114 / 2091
Herr Dr. Dinges, Markt Hartmannsdorf 03114 / 2644
Herr Dr. Zechner, Großwilfersdorf 03385 / 8120
Herr Dr. Musger, Ilz 03385 / 24545
Herr Dr. Hasenburger, Ilz 03385 / 8130
Frau Dr. Ernst, Ottendorf 03114 / 20844

Titel der Datei: Wochenenddienst der Ärzte – 1.-3. Quartal
Dateiformat: pdf, Dateigröße: 119.761 KB

Titel der Datei: Blutspenden Jänner 2019
Dateiformat: pdf, Dateigröße: 105.754 KB

Wochenenddienst der Tierärzte

Unter der Telefonnummer 0664/10 40 920, durch Aushang an der Amtstafel in Großsteinbach und nachfolgend im Download erfahren Sie die aktuellen Notdienste der Tierärzt.


Müllabfuhr - Kalender

Müllabfuhr - Kalender

Problemstoffsammlung:

Jeden 1. Monatssamstag von 8.00 bis 11.00 Uhr beim Bauhof

MÜLLEX – Umwelt – Säuberung – GmbH Nfg & Co. KG
Bürozeiten: Montag – Freitag von 7.00 – 17.00 Uhr
Adresse: 8321  St. Margarethen a.d.R., Eicherweg 5
Telefon: +43 (0) 3112 / 36033 – 0
Fax: +43 (0) 3112 / 36033 -14

Unser Kompostierplatz

Für unsere Gemeindebürger besteht ganzjährig die Möglichkeit kompostierbare Abfälle (Strauchschnitt, Baumschnitt usw.) in Großsteinbach beim bestehenden Kompostierplatz, wie vor Ort angegeben, abzulagern.

Machen Sie bitte hievon weiterhin Gebrauch!


Entsorgungskalender für 2020

Entsorgungskalender 2020
Dateiformat: pdf, Dateigröße: 152.514 KB

Mülltrennung
Dateiformat: pdf, Dateigröße: 119.337 KB

Abfall-Trenn-ABC


Trinkwassergenossenschaft

Trinkwassergenossenschaften

Wassergenossenschaft Großsteinbach

Obmann: Groß Günther
Adresse: 8265 Großsteinbach 91
Telefon: +43 (0) 660 / 7101106

Wassergenossenschaft Großhartmannsdorf

Obmann: Franz Eibel
Adresse: 8264 Großhartmannsdorf 51
Telefon: +43 (0) 3386 / 7278

Wassergenossenschaft Kroisbach a.d.Feistritz

Obmann: Herbert Kutschera
Adresse: 8265 Kroisbach a.d. F. 5
Telefon: +43 (0) 3386 / 8566


Dorfkapelle Kroisbach

Dorfkapelle Kroisbach

 

Die Kapelle von Kroisbach ist dem hl. Florian geweiht.

Das schmucke kleine Bauwerk, im Dorfzentrum unmittelbar an der Landesstraße gelegen, trägt an der Giebelseite die Inschrift “Erbaut im Jahre 1861”.

Vor der Errichtung des Gebäudes standen an dieser Stelle nur ein Kreuz und einige Betschemel. Dann wurde vom Bauer Josef Peindl im Tausch gegen eine Wiese das Grundstück für den Kapellenbau der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

http://grosssteinbach.graz-seckau.at

Im Jahre 1885 soll der Turm seine heutige Form erhalten haben. Die 1911 vom Bauern Franz Maieregger gespendete Uhr, die heute allerdings nicht mehr funktioniert, soll aus der Kirche von Ebersdorf stammen.

Die ursprüngliche Glocke mußte im Ersten Weltkrieg abgeliefert werden. 1920 wurde eine neue Metallglocke angeschafft.

Auf Initiative der Kroisbacher Gemeinderäte und unter Leitung des Ausschußobmannes Johann Voit wurde die Kapelle von 1977 bis 1981 trockengelegt und eingehend erneuert. Am 26. Juli 1981 wurde das renovierte Gebäude im Rahmen einer Feierstunde durch Pfarrer Hugo Stitz geweiht. Ein Jahr später wurde eine neue Glocke aufgezogen, die die alte aus dem Jahr 1920 ersetzte. Das bei der Glockenweihe herrschende Schlechtwetter konnte der Freude der Dorfbevölkerung über das neue Geläute keinen Abbruch tun.


Dorfkapelle Großhartmannsdorf

Dorfkapelle Großhartmannsdorf

 

Am 17. Juni 1732 richtete Franz Dudi, Pfarrer von Großsteinbach, auf Betreiben der Bewohner von Großhartmannsdorf an den Fürstbischof von Seckau ein Schreiben, in dem er um Zustimmung zum Bau einer Kapelle in Großhartmannsdorf ersucht:

Dieses Schreiben wurde an den Erzpriester im Viertel Vorau, Dr. Johann Baptist Kursky, zur Stellungnahme weitergeleitet.

 

http://grosssteinbach.graz-seckau.at

Das positive Gutachten, datiert vom 23. Juli 1732, wird an den Fürstbischof gesandt, die Einwilligung der Commende Fürstenfeld erfolgte schon am 18. Juli 1732. Damit war der Weg frei für die Errichtung einer Kapelle in Großhartmannsdorf. Der Altar und das Bild des hl. Johannes Nepomuk stammen aus dieser frühen Zeit.

Diese erste Großhartmannsdorfer Kapelle wurde allerdings wegen Schadhaftigkeit laut Bescheid der Bezirksobrigkeit Feistritz bereits im Jahre 1843 wieder ab­gebrochen und durch eine neue, vergrößerte Kapelle mit Turm ersetzt. Nach ei­ner Urkunde der Herrschaft Feistritz vom 3. Oktober 1843 verpflichtete sich die Gemeinde Großhartmannsdorf, die aus Gemeindemitteln erbaute neue Kapelle samt Einrichtung „zu ewigen Zeiten aus eigenen Geldmitteln in gutem Bauzustande zu erhalten und jedes vorkommende Bau- oder andere Gebrechen sogleich zu beheben.“ Die Bevölkerung war beim Neubau der Kapelle wiederum zu großen Opfern bereit, der Nachbar Josef Trieb soll ganz allein den für den Bau benötigten Mörtel den Maurern zugetragen haben.

 

Am 19. Oktober 1843 wurde das zuständige Dekanat Pischelsdorf vom bischöflichen Ordinariat angewiesen, den Pfarrer von Steinbach zu fragen, wie er es ha­be geschehen lassen, daß in Großhartmannsdorf ohne Bewilligung eine Kapelle zur Abhaltung von Messen erbaut wurde. Dechant Gödl von Pischelsdorf erin­nerte in seinem Antwortschreiben nach Graz auf die Erlaubnis von 1732 und verwies darauf, daß die Dorfbewohner ihre Kapelle nur umgebaut und verschönert hätten, sodaß diese nunmehr auch einen Turm mit einer GIocke und ein zierliches Oratorium besitze.

 

In der Folge ersuchte die Bevölkerung von Großhartmannsdorf auch um eine Meßlizenz. Der Pfarrer von Großsteinbach versprach, die Kapelle würde ein Portatile (Tragaltar) bekommen und neben Kelch, Meßbuch und Paramenten alles übrige, was für die Meßfeier notwendig wäre. Der Pfarrer unterstützte das Vorhaben der Dorfbewohner nicht zuletzt deshalb, weil die Kapelle nun auch für gewöhnliche Andachten und den christlichen Unterricht zu gebrauchen sei und alte Leute die Möglichkeit hätten, wenigstens einige Male im Jahr der Messe bei­wohnen zu können. Somit wird der Großhartmannsdorfer Kapelle – einmal im Monat – die Meßlizenz erteilt und darüber hinaus am Markustag, an dem die Bittprozession von Großsteinbach nach Großhartmannsdorf führt, sowie am Tag des Patrons Johannes Nepomuk (16. Mai). Bezüglich des Kirchenopfers wird die Regelung getroffen, daß ein Drittel der Kapelle, der Rest aber der Pfarrkirche zu­fallen sollte. Die Weihe der Kapelle erfolgte am  9. April 1844 durch Dechant Anton Gödl aus Pischelsdorf. Im Jahre 1884 erhielt der Kapellenturm eine neue Glocke, im gleichen Jahr konnte auch die Turmuhr repariert werden. Die ent­scheidende Ausgestaltung erfuhr die Kapelle aber erst in den Jahren 1886 bis 1888 im Zuge einer umfassenden Renovierung. Diese scheint sich über mehrere Jahre hingezogen zu haben, da die Signatur eines Kapellengemäldes den Vermerk , G.Kraus Gleisdorf 1886″ aufweist und an der Außenfassade früher die Inschrift „Erbaut 1844, Renoviert 1888″ zu lesen war.

 

Die Kapelle ist 10,5 Meter lang – da­von nimmt der Apsisraum 2,5 Meter ein -, die Breite beträgt 5 Meter. Das längliche Gebäude ist in drei Joche unterteilt. Im ersten Joch über dem Eingang ist ein kleines Oratorium angebracht. Das von der Feuchtig­keit zerstörte, heute wieder vorhan­dene Deckenbild zeigt zwei durch ein Schriftband miteinander verbundene, einherschreitende Engel. Der folgende GewöIbegurt zeigt am Scheitel ein BiId mit einer Herz-Jesu- und einer Herz-Marien-Darstellung. Die Wandpfeiler weisen je ein Bild von St. Peter und St. Paul auf. Das Deckenbild im nächsten Joch wurde wie die übrige Malerei wiederhergestellt und zeigt die Dar­stellung des Lamm Gottes. Der fol­gende Gurtscheitel zeigt das Auge Gottes und an den Pfeilern die Heiligen Aloisius und Josef. Am dritten Jochgewölbe sind die Symbole von Glaube, Hoffnung und Liebe darge­stellt, am Gurtscheitel das Christusmonogramm IHS. An den Pfeilern stehen auf kleinen Wandkonsolen die Statuen der Heiligen Patrizius und Florian. An den Seitenwänden der Apsis sind Wandbilder zu sehen: Jesus der gute Hirte und das Bild des hl. Antonius. Die Gewölbe der Apsis sind ebenfalls mit Gemälden ver­sehen: Maria Verkündigung, die Allerheiligste Dreifaltigkeit und die Krönung Mariens im Himmel. Der Altar weist auch einen Tabernakelschrein auf, der von einer Pietà gekrönt wird. Das Altarbild zeigt den Kirchenpatron Johannes Nepomuk.

 

Auf Gemeinderatsbeschluß wurde im Jahre 1891 die Kapelle bei der Wechsel­seitigen Versicherungsanstalt versichert. Im Rahmen einer neuerlichen Renovie­rung im Jahre 1933 wurde das Kriegerdenkmal vor der Kapelle errichtet; gleich­zeitig wurden die Kreuzwegbilder in der Kapelle angefertigt. Dem langjährigen Großhartmannsdorfer Vorbeter Franz Rosenberger ist auch die Anschaffung einer zweiten Glocke zu verdanken, jedoch wurden beide Glocken ein Opfer des Ersten Weltkrieges. An der Kapelle wurden in der Zeit des Nationalsozialismus sämtliche Fenster eingeschlagen und die Mauern an der Außenseite von den Schulkindern mit Straßenkot beschmutzt. Wohltätige Personen haben die Schäden aus eigenen Mitteln wieder ausgebessert und die Kapelle in einen würdigen Zustand versetzt. Am 27. Juni 1949 weihte der damalige Pfarrer von Großsteinbach, Franz Thir, zwei neue Glocken, um deren Beschaffung sich Oberlehrer i.R. Watschounek aus Neudau besonders verdient gemacht hatte.

 

Immer wieder hat die Bevölkerung von Großhartmannsdorf der Erhaltung der Dorfkapelle ihre Sorge angedeihen lassen. Pfarrer Franz Dudi hatte mit seiner oben zitierten Aussage im Bittschreiben an den Fürstbischof vom Jahre 1732 recht behalten. Auch 1982/83 ist es wiederum gelungen, die Kapelle anläßlich ihres 250jährigen Bestehens einer eingehenden Renovierung zu unterziehen. Die Bevölkerung von Großartmannsdorf hat also auf ihr kleines Dorfheiligtum nicht vergessen.

Das Patrozinium der Dorfkapelle St. Johannes Nepomuk

Der im Jahre 1393 von König Wenzel verhaftete, gefolterte und durch den Sturz von der Karlsbrücke in Prag ertränkte Generalvikar der Erzdiözese Prag, Johannes Nepomuk, wurde in Böhmen schon sehr bald als Märtyrer des Beichtgeheimnisses verehrt. Erst um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert wurde seine Verehrung unter dem Einfluß des Adels auch in Österreich eingeführt und kam dann in recht kurzer Zeit zu einer solchen Blüte, wie sie wohl kaum einem Heiligen zuteil wurde. Da der Kult von verschiedenen Adeligen zu erst nach Österreich und dann auch nach Bayern gebracht wurde, wurde das erzbischöfliche Konsistorium in Salzburg im Jahre 1701 von einzelnen Pfarren um Verhaltensregeln gegenüber diesem neuen Kult befragt.

Ein Ansuchen Salzburgs in Rom um die Erlaubnis für die Errichtung von Altären und Kapellen wurde vorerst abgeschlagen, die Einführung des Johannes-Nepomuk-Kultes in anderen Diözesen als in Prag sollte vermieden werden. Trotzdem schritt die Verehrung auch in Österreich fort, sodaß schließlich am 19. März 1729 die Kanonisation von Johannes Nepomuk durch die päpstliche Bulle „Christus Dominus” erfolgte. Auf Ansuchen Salzburgs hin wurde der hl. Johannes Nepomuk 1736 zum „Patronus Minus principalis” der Erzdiözese erhoben. Damit war der Höhepunkt der Johannes-Nepomuk-Verehrung im Erzbistum Salzburg, zu dem ja auch ein Großteil der Steiermark gehörte, erreicht. Aber auch zur Zeit des Höhepunktes der Verehrung dieses typischen Barockheiligen wurde ihm in der Steiermark keine einzige Pfarrkirche, sondern nur sieben Meßkapellen, darunter im Jahre 1732 in Großhartmannsdorf, errichtet.

 

Quelle:
Auszug aus dem Buch “Geschichte und Gegenwart” der Gemeinde Großsteinbach
Anton J. FALK, Josef KAUFMANN, Josef SPÖRK, Harald STRANZL
Mit Beiträgen von Gottfried ALLMER
Februar 1998


Pfarrkirche & Dorfkapelle

Die Pfarrkirche von St. Magdalena

Als Pfarre wurde Großsteinbach erstmals um 1400 genannt. Die Erbauungszeit der Kirche läßt sich nicht genau feststellen, Quellen berichten allerdings davon, daß sie 1570 wegen ihres hohen Alters renoviert werden mußte. Von der ehemals gotischen Kirche ist durch die Umbauten und Erweiterungen in spätbarocker Zeit nichts mehr erkennbar. Die heutige Form bekam das Bauwerk in den Jahren 1763-1798.

Es handelt sich um ein dreischiffiges, dreijochiges Langhaus. Das Mittelschiff und der einjochige Chor mit 3/8 Schluß bilden zusammen mit der nördlichen Sakristei den älteren Bau. Sie besitzen ein Kreuzgratgewölbe. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts fügte man die beiden schmäleren Seitenschiffe hinzu.

Auch die Umgestaltung der dreiachsigen Orgelempore fand in jenen Jahren statt. Von der im wesentlichen spätbarocken Einrichtung ist vor allem der Hochaltar mit den eindrucksvollem Tabernackel (1776) hervorzuheben. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die Kreuzgruppe und der Seitenaltar.

An der äußeren Südwand befindet sich eine Steinfigur der hl. Magdalena aus dem Ende des 17. Jahrhunderts.

 

http://grosssteinbach.graz-seckau.at

Familiengottesdienste

Das Familiengottesdienstteam gestaltet jeden dritten Sonntag im Monat den Gottesdienst in unserer Pfarre. Besonderen Wert wird darauf gelegt, dass für die ganze Familie und besonders für Kinder etwas geboten wird. Cäcilia die Kirchenmaus (Handpuppe) eröffnet mit einem lustigen Rollenspiel, passend zum Thema den Gottesdienst. Die Lesung und Predigt wird mit schönen und interessanten Bildern und Texten vorgetragen. Feierlich umrahmt die Musikgruppe mit stimmungsvollen Liedern die Heilige Messe. Abschließend bilden alle Kinder einen Kreis um den Altar, singen und tanzen zum Schlusslied.

von Hanna Fuchs


Dorfkapelle Großhartmannsdorf

Am 17. Juni 1732 richtete Franz Dudi, Pfarrer von Großsteinbach, auf Betreiben der Bewohner von Großhartmannsdorf an den Fürstbischof von Seckau ein Schreiben, in dem er um Zustimmung zum Bau einer Kapelle in Großhartmannsdorf ersucht:

Dieses Schreiben wurde an den Erzpriester im Viertel Vorau, Dr. Johann Baptist Kursky, zur Stellungnahme weitergeleitet.

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Dorfkapelle Kroisbach

Die Kapelle von Kroisbach ist dem hl. Florian geweiht.

Das schmucke kleine Bauwerk, im Dorfzentrum unmittelbar an der Landesstraße gelegen, trägt an der Giebelseite die Inschrift “Erbaut im Jahre 1861”.

Vor der Errichtung des Gebäudes standen an dieser Stelle nur ein Kreuz und einige Betschemel. Dann wurde vom Bauer Josef Peindl im Tausch gegen eine Wiese das Grundstück für den Kapellenbau der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

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Denkmäler

Die Mariensäule

Die Marien- oder Frauensäule auf dem Dorfplatz, wurde 1891 von einer Schützengesellschaft errichtet. Die Muttergottes wurde später von den Heimkehrern des Ersten Weltkrieges vergoldet und am Säulensockel mit einer Tafel der Gefallenen versehen. Damit wurde die Mariensäule zu einem Kriegerdenkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges umgewidmet.

Die Josefstatue

Der hl. Josef soll erst seit ungefähr 1870 den Platz vor dem Gemeindehaus, der ein alter Kreuzungspunkt ist, schmücken. Vorher war er angeblich in einem Weingarten der Familie Neuner in Richtung Neusiedl gestanden. Einer Überlieferung zufolge soll sich die Sandsteinfigur früher auf dem “Siebnerberg” bei Gaschmaier befunden haben. In einer Nacht wurde Sie von den Burschen des Ortes vom Neuner-Weingarten in den Ort getragen.
Darauf ließ sie die Gemeinde im Einverständnis mit der Familie Neuner an seinem heutigen Platz aufstellen.


Das Landschaftsschach

Das Landschaftsschach

Das Landschaftsschach in Großsteinbach entstand aus einem internationalen Bildhauersymposion mit Bezug zur Schachblume, konzipiert von Anne und Peter Knoll aus Pischelsdorf.

Unter dem Titel „Landschaftsschach“ wurde zunächst nach Entwürfen von Anne und Peter Knoll im Zentrum von Großsteinbach ein, dem Schachbrettmuster der Blume nachempfundenes Schachfeld im Freien errichtet: 32 Ziegelquadrate aus roten Klinkern und 32 Wiesenquadrate, die mit weißem Klee bepflanzt wurden.

Das Landschaftsschach geht nahtlos in die Umgebung über und soll dadurch die Verzahnung von Kunst und Bevölkerung symbolisieren.

Das internationale Bildhauersymposion fand vom 7. bis zum 15. April 2000 in Großsteinbach – zur Zeit der Schachblumenblüte – statt. Das oben beschriebene Schachfeld dient als begehbares Kulturfeld und als Aufstellungsfläche für die erarbeiteten Skulpturen aus Lärchen- bzw. Eichenholz.

Von den sechs teilnehmenden Künstlern wurden folgende sechs Schachskulpturen geschaffen, die auf dem Schachfeld in bleibende Beziehung zueinander gesetzt wurden:

„Intelligente Dame“ – (Beatrix Abdelnour, Schweiz)
„König“ – (Jean Marie Biziyaremye,  Österreich/Ruanda)
„upside down-bishop“ –  (Allison J. Crowther, Großbritannien)
“Fritillaria-Turm” – Anne Knoll, Österreich)
„Schwarzer Bauer“ – (Peter Knoll, Österreich)
„Braut Mireasa“ – (Ioan Torz, Österreich/Rumänien)